Pâtisserie – 1. Rang: Esther Gurtner

3. Dezember 2018
Esther Gurtner hat am Finaltag ein wunderschönes und filigranes Dessert gezaubert. Und sich damit den 1. Platz gesichert!
Geboren am: 29. April 1994
Inhaberin
Chez Esther Konditorei-Confiserie, Gümligen

 

Mit 20 selbstständig, gleichzeitig in der Nationalliga A Unihockey spielen und noch Zeit für andere Hobbys, Freunde und Familie finden – da muss wohl selbst das Duracell-Häschen klein beigeben. «Halb so wild», findet die 24-jährige Esther Gurtner, «das hat sich einfach so ergeben.»  Und so hat die junge Frau denn auch nach zwei Stunden Anspannung, Zeitdruck und einer Jury, die jeden Handgriff beobachtet, noch den Nerv zu strahlen: «Boah, das war uh cool!» Nach vier Jahren Selbstständigkeit habe sie wieder mal rausgemusst aus ihrer Komfortzone. 

Dass Esther Gurtner weiss, was sie will, zeigt sich auch in ihrer Konditorei, die sie auf dem Hof ihrer Eltern betreibt: «Ich mache nur Dinge, die ich selbst gerne esse.» Das ist einiges: «Ich liebe Schoggi. Und Torten. Und Pâtisserie. Aber auch …» Eine Ausnahme gibt es jedoch: Crèmeschnitten. «Die mag ich nicht, weder essen noch machen.» Mittlerweile habe sie aber eine neue Variante entdeckt, «da habe ich gemerkt, wie ich die Dinger herstellen kann, dass es Spass macht». 

Immer in meinem Kühlschrank sind

Milch, Butter und selbstgemachte Konfitüre.

NIE essen würde ich

Heuschrecken und sonstige Insekten oder Käfer.

Das bin ich

Ich bin stets gut gelaunt und in allem was ich tue, eine Perfektionistin.

Mein grösstes Missgeschick

Ich habe einmal vergessen, Salz in den Zopfteig zu geben. Leider waren es nicht nur 2 oder 3 Kilogramm Teig, sondern über 15. Echt übel!

Mit diesem Menschen möchte ich mal einen Tag verbringen

Mit Nina Tarasova. Ich verfolge ihre Kreationen auf den sozialen Medien seit Jahren und würde sie gerne mal persönlich treffen.

Meine Stadt

Thun. Man hat man sehr viel Schönes auf kleinem Raum: hübsche Restaurants und Cafés, den See und den Wahnsinnsausblick
auf die Berge.

Die Piura Porcelana trifft auf Bündner Gerste und meine Cassisbeeren

Und hier gehts zum Rezept

 

Text: Regula Bättig