Service – 8. Rang: Benjamin Vienings

3. Dezember 2018
Zurzeit studiert er an der Hotelscool The Hague. Doch Benjamin Vienings will hoch hinaus, er plant einst sein eigenes Hotel zu haben.
Geboren am: 13. Mai 1990
Student, Hotelschool The Hague
Amsterdam, Niederlande

 

Ben Vienings misst sich gern, sei’s im Sport oder im Beruf: «Ja, ich bin ambitioniert und möchte hoch hinaus.» Und so arbeitet der 28-Jährige zielgerichtet darauf hin, dereinst selbst ein Hotel zu führen. «Um die 20 Zimmer, alles sehr individuell und auf die Bedürfnisse der einzelnen Gäste ausgerichtet», schildert er seine Vorstellungen. «Für den Gast soll es ein Heimkehren sein, mit einer Umgebung und Leuten, die ihn kennen.» Wo das sein wird, ist für den gebürtigen Deutschen noch offen. «Irgendwo, wo ich die Umgebung kenne – sei’s in der Schweiz oder in Deutschland.» 

Zur Gastronomie kam der junge Mann durch Aushilfsjobs bei Events. «Ich war 16 und fasziniert.» Der ambitionierte junge Sportler stand dann irgendwann vor der Frage, ob er auf die Karte Sport oder Gastronomie setzen wollte. Er wählte den Service, und diese Leidenschaft brennt bis heute. Eines aber stört ihn: «Man redet immer von den Spitzenköchen und den Wahnsinnshotels – vom Service wird leider kaum gesprochen. Dabei wird da enorm viel geleistet.» 

Immer in meinem Kühlschrank sind

Saisonale Früchte/Obst, eine gute Flasche Wein, eine Tafel Schokolade.

NIE essen würde ich

Lebende Insekten oder jegliche Dschungel-Camp-Delikatessen.

Das bin ich 

Typisch für mich sind meine Uneigennützigkeit und Hilfsbereitschaft, meine Ambitioniertheit, mein Kulturinteresse, meine Reiselust und die Verbreitung von Positivität und guter Laune.

Mein grösstes Missgeschick

Zu mir gehört auch meine Tollpatschigkeit, die an manchen Tagen ausgeprägter ist als an anderen. Meine Arbeitskollegen haben daher das Sprichwort «einen Ben bauen» erfunden. Zum Glück machen vermeintliche Schwächen Menschen sympathisch!

Mit diesem Menschen möchte ich mal einen Tag verbringen 

Leonardo DiCaprio. Absolut inspirierend! Wenn Leo gerade beschäftigt ist, würde ich auf den Dalai Lama ausweichen.

Meine Stadt

Es ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Köln und Zürich. Mit Köln verbinde ich Herz, Heimat, Familie und Kölsch. In Zürich habe ich mich einst verliebt. Eine Stadt voller Kultur und Ausdruck mit einer wundervollen Altstadt, dem Zürichsee und einem Alpenpanorama. Zürich ist eine tolle Mischung aus internationalem Flair und Gemütlichkeit.

 

Text: Regula Bättig