Sein Netzwerk ist für alle da
Zehn Jahre Produzentenarena: Dominik Flammer über sein Erfolgsformat, mit dem er Köche und Produzentinnen verkuppelt.

In Ihrer Produzentenarena bringen Sie Profis aus Gastronomie und Landwirtschaft gezielt miteinander ins Gespräch. Warum sind Sie dafür der Richtige?
Dass mir das gut gelingt, liegt vermutlich daran, dass ich mir in der Branche eine gewisse Glaubwürdigkeit erarbeitet habe. Ich polarisiere nicht so, wie das andere tun, und es gibt wenige, die mich meiden. Man vertraut mir, und die Leute wissen, dass sie über mich viele Bekannte, aber auch neue spannende Menschen treffen, ohne dass sie das viel kostet. Nach dem Speed Dating in der Produzentenarena gehen sie nicht mit einer Liebhaberin nach Hause, sondern gleich mit zehn.
Sie sind also der Matchmaker der Branche?
Dazu wurde ich irgendwie. Wissen Sie, ich vermittelte meine Kontakte jahrelang individuell, nahm enge Freunde wie die Köche James Baron und Hansjörg Ladurner, aber auch grosse Namen wie Andreas Caminada und Nenad Mlinarevic an die Hand und brachte sie mit Produzentinnen und Produzenten aus ihrer Region zusammen. Aber der Aufwand, solche Besuche einzeln zu organisieren, wurde zu gross. Also institutionalisierte ich meine Arbeit und lancierte die Produzentenarena als Plattform für den Austausch. Heute lade ich einfach alle gleichzeitig ein. Schon zur Premiere in Zürich kamen an die 120 Gäste (…)
Was macht die Produzentenarena so erfolgreich – und welche Überlegungen stehen dahinter? Lesen Sie das ganze Interview im aktuellen marmite professional 3/2026.
Interview: Sarah Kohler
Bilder: Tina Sturzenegger, Samir Seghrouchni
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