Ein Metzger macht mobil

18. April 2026

Die Nachfrage nach Pouletfleisch steigt in der Schweiz kontinuierlich, das Interesse am Thema Tierwohl ebenso. Ein Schlachtbetrieb auf Rädern entspricht den Trends gleichermassen.

Ein Anhänger steht auf dem Vorplatz der Scheune von Werner Hirt, Landwirt in Schleinikon. «Rundumgrün», lautet die Aufschrift. Drinnen ist Metzger Benjamin Jordi gerade bei der Arbeit, draussen harren rund 50 Legehühner in Gitterkisten ihres Schicksals. Werner Hirt und seine Frau Franziska führen den Hof in vierter Generation. Sie produzieren nach den Richtlinien von Bio Suisse Dinkel, Speisehafer, Mahlweizen und Beeren. Zur Bewirtschaftung gehören ausserdem rund 130 Freilandhühner – im Sinne einer Doppelnutzung als Eier- und Fleischlieferanten. Ein Modell macht Schule Legehennen sind nach rund 400 Tagen am Ende ihrer Leistungsfähigkeit. In der Regel werden sie dann abgeholt und über mehrere Stunden zu einer Grossmetzgerei transportiert. Der Schlachtprozess erfolgt dort nach Industriestandard. Beim Rind hat sich als Alternative in den letzten Jahren die Hofschlachtung etabliert, prominent etwa beim Küsnachter Hof Chalte Hose, auf dem die Tiere aus der Distanz geschossen werden. Beim Geflügel hingegen war dieses Modell bislang kaum umsetzbar (…)

Text: Hans Georg Hildebrandt
Bilder: Samir Seghrouchni

Die vollständige Geschichte entfaltet sich in unserer aktuellen Ausgabe marmite professional  01/2026.

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