Die Finalisten des gusto21 sind gekürt

10. Dezember 2020

Die Würfel sind gefallen: Rund 70 Kochlernende im 2. oder 3. Lehrjahr nahmen bei der Ausschreibung zum gusto21 teil. Nun steht fest, welche neun Talente den Einzug ins Finale geschafft haben und am 4. März 2021 bei der Schweizer Meisterschaft der Kochlernenden gegeneinander antreten.

Eine Vorspeise und ein Hauptgang mussten kreiert werden, unter anderem mit einheimischem Fisch beziehungsweise mit Geflügel und Schweizer Bio-Knospe-Gemüse oder -Früchten. So lautete die Aufgabe, mit der sich in den vergangenen vier Monaten zahlreiche Kochlernende im 2. oder 3. Lehrjahr intensiv auseinandersetzten.

Rund 70 junge Talente nahmen schlussendlich mit ihren Kreationen bei gusto21 teil, der Schweizer Meisterschaft der Kochlernenden, organisiert von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes. Anfang Dezember nun bewertete die Wettbewerbskommission des Schweizer Kochverbandes die Kreationen nach internationaler Punktebewertung, in einem anonymisierten Verfahren, einzig anhand der eingereichten Beschriebe und Fotos.

Noch nie sei die Qualität der Einsendungen gesamthaft so hoch gewesen, fasst Doris Vögeli, Mitglied der Wettbewerbskommission, zusammen. «Es gab nur sehr wenige, die abgefallen sind. Darunter leider auch Spitzengerichte, bei denen die Wettbewerbsaufgabe aber nicht erfüllt war. Das ist immer schade, wenn es schlussendlich an einer Fachfrage scheitert, würden doch Lehrlingsbetreuer oder Berufsschullehrer bei Unsicherheiten bestimmt gerne unterstützen», so die «gusto»-Jurypräsidentin.

Die grosse Mehrheit aber habe fachlich und qualitativ überzeugt. «Sehr gut kam bei der Jury an, dass viel mehr Dossiers als die vergangenen Jahre hochwertige Fotos enthielten. Ebenfalls fiel die Kreativität positiv auf, beim Anrichten für die Fotos sowie bei den Gerichten selbst. So setzten einige zum Beispiel auch auf eher aussergewöhnliche Zutaten, etwa bei den Süsswasserfischen», freut sich Doris Vögeli.

Die «gusto21»-Finalteilnehmenden im Überblick

Bei aller Qualität: Nur die neun Besten schaffen jeweils den Sprung ins Finale. Bei der diesjährigen Austragung sind das:

Ramona Dänzer
Betagtenzentrum Laupen, Laupen

Giulian Dattilo
Brüderli Gastronomie, Pratteln

Seline Grossenbacher
Restaurant Stucki, Basel

Luca Heiniger
Restaurant Panorama Hartlisberg, Steffisburg

Martina Manzione
Waffenplatz Thun, Thun

Chiara Raetzo
Restaurant Zum brennenden Herz, Rechthalten

Silvan Saxer
Gasthof zum Schützen, Aarau

Benjamin Voegtlin
Hotel Restaurant Eichberg, Seengen

Dalila Zambelli
Waffenplatz Isone, Isone

Das Finalistenfeld widerspiegelt einmal mehr die Vielfalt der Schweizer Gastronomie: So sind Lernende aus der Heimgastronomie ebenso dabei wie aus den unterschiedlichsten Restaurants und erstmals sogar von gleich zwei Waffenplätzen. Die Verteilung auf die Geschlechter und Lehrjahre ist ausgeglichen, und fast alle Regionen sind repräsentiert. Besonders erfreulich ist, dass einmal mehr auch die italienischsprachige Schweiz vertreten ist. Die Westschweiz hingegen hat es dieses Jahr leider nicht bis ins Finale geschafft.

Plattform über die sozialen Medien

Im Januar lernen sich die Finalteilnehmenden im Rahmen eines Foto- und Informationsanlasses zum ersten Mal gegenseitig kennen. Anschliessend heisst es trainieren für den grossen Moment, in Eigenregie aber auch mit Unterstützung von Tobia Ciarulli, Teammanager der Schweizer Kochnationalmannschaften. Bei ihm dürfen die Kochlernenden im Februar einen Trainingstag absolvieren. Eine Gelegenheit auch, Kontakte für die Zukunft zu knüpfen.

Finales Wettkochen am 4. März

Am 4. März gilt es dann ernst: Im finalen Wettkochen in der Berufsfachschule Baden werden die neun Kochtalente live beweisen müssen, dass sie die eingereichten Gerichte auch wie gewünscht auf den Teller bringen. Drei Stunden haben sie dazu Zeit. Während dem Kochen werden sie von einer Fachjury beobachtet und bewertet. Eine zweite Jury degustiert die Gerichte anonymisiert und vergibt ebenfalls Punkte. Und so entscheidet sich an diesem Tag, wer der oder die beste Kochlernende 2021 ist und wer für zwei Wochen nach Shanghai und Peking (1. Platz) beziehungsweise für eine Woche nach Wien (2. Platz) oder nach Ascona (3. Platz) reisen darf und dort spannende Kücheneinblicke in Spitzenbetrieben erhält.


Nachhaltige Jugendförderung mit partnerschaftlicher Unterstützung

gusto ist die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende im 2. und 3. Lehrjahr. Organisiert wird diese von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes. Mit «gusto» setzt sich der Belieferungs- und Abholgrosshändler für eine nachhaltige Berufsbildung und die Zukunft der Kochbranche ein. Die Meisterschaft ist die ideale Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Gleichzeitig sammeln die jungen Talente hier wichtige Erfahrungen für ihr späteres Berufsleben und können sich im Rahmen des Wettbewerbs einem breiten Publikum präsentieren.

Diese frühe Förderung von Kochtalenten hat sich in den letzten Jahren mehr als bewährt. So knüpften Finalteilnehmende bei oder dank «gusto» immer wieder Kontakte zu späteren Arbeitgebern oder schafften den Sprung in die Schweizer Junioren-Kochnationalmannschaft.
Möglich ist die Durchführung von «gusto» nur dank der grosszügigen Unterstützung vieler Sponsoren aus Industrie und Handel. Neben Bell, Emmi, Kadi, Valser und Mercedes-Benz Trucks Schweiz, die sich als Leading Partner engagieren, steuern weitere Sponsoren wichtige Unterstützung zur Durchführung des Anlasses bei.

Weitere Informationen stehen auf der offiziellen Internetseite transgourmet.ch/gusto zur Verfügung.

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