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Wer folgt auf Céline Grossmann? Kochlernende, die den Gusto26 gewinnen möchten, haben noch bis Anfang November Zeit für den ersten Schritt.
Die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende geht in die nächste Runde: Bis am 2. November haben junge Talente Zeit, sich mit ihrer selbst kreierten Hauptspeise zu bewerben. Wer sich fürs Finale qualifiziert, entscheidet eine Wettbewerbskommission. Der Gusto26 wird von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbands organisiert und findet am 26. März statt. Er richtet sich an junge Talente im zweiten oder dritten Lehrjahr mit Jahrgang 2002 oder jünger.

In der letzten Ausgabe des Wettbewerbs holte sich Céline Grossmann den Sieg. Für sie sei damit ein Traum in Erfüllung gegangen, sagt die heute 19-Jährige und blickt zurück auf die Anfänge des Abenteuers Gusto. «Zu Beginn habe ich einfach Ideen auf Papier skizziert. Erst als ich die Grundlagen des Gerichts zusammenhatte, habe ich es zum ersten Mal zubereitet und anschliessend über Wochen zusammen mit meinem Souschef an den Geschmäckern, Formen und Farben der einzelnen Komponenten getüftelt.» Wenige Tage vor der Eingabefrist fotografierte Grossmann ihr Hauptgericht und reichte dieses mit einem Kurzbeschrieb ein.
Aktuell läuft die Bewerbungsphase für den Gusto26. Unter dem Motto «Swiss Lamb Affair» steht diesmal Schweizer Lammfleisch im Fokus, das fürs Hauptgericht in zweierlei Garmethoden zubereitet werden soll. Dazu sind eine Beilage aus Getreide regionaler Herkunft, ein saisonales Bio-Gemüse und eine saisonale Bio-Frucht gefragt. Weitere Beilagen und Garnituren sind nach freier Wahl. Zusätzlich wird am Finaltag eine Mystery-Suppe verlangt, deren Warenkorb – abgesehen von einer Suppeneinlage – erst eine halbe Stunde vor dem Wettkochen bekanntgegeben wird. Die Details zu den Aufgaben finden sich auf der Website des Wettbewerbs.
Grossmann erinnert sich an die intensiven Trainingswochen nach der Qualifikation fürs Finale. Sie habe in dieser Phase viel gelernt: «Wie man sich auf einen Wettbewerb vorbereitet, exakt nach Zeitplan arbeitet und das Beste aus sich herausholt.» Ihren potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern rät sie, möglichst früh mit dem Training zu beginnen. «Damit genug Zeit zum Ausprobieren und Optimieren bleibt.» Und ganz grundsätzlich legt sich allen Kochlernenden eine Teilnahme am Wettbewerb ans Herz: «Es war eine einmalige Erfahrung», schwärmt sie. «Ich würde allen empfehlen, es zumindest zu versuchen.» Bis am 2. November ist dazu noch Zeit.

Text: Sarah Kohler
Fotos: ZVG
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