«Am Tisch wird man nicht alt»
Pizza, Pasta & Co. – das ist mehr als eine Reihe an Rezepten. Das bewies der Abend zur Feier der italienischen Küche im Zürcher Freilager.
«Die Schweiz hat einen besonderen Platz in unserem Herzen», hielt Mario Baldi, der italienische Generalkonsul in Zürich, fest. «Pasta, Pizza, Risotto, Wein – die Schweiz hat die italienische Küche mit grosser Liebe angenommen.» Der feierliche Abend anlässlich der «Settimana della Cucina Italiana nel Mondo» stieg in der Trattoria Freilager in Zürich-Altstetten. Geschäftsführer Marco Però und Chefkoch Antonio Colaianni haben ihre Wurzeln beide in Apulien. Der italienische Gastkoch Claudio Sadler kocht in Mailand auf Sterneniveau.
«Einfachheit, Qualität sowie Respekt für frische, regionale Zutaten», so beschrieb Baldi die italienische Küche und betonte, wie gesund und ausgewogen diese sei. Nach dem üppigen Apéro-Buffet mit Trockenfleisch, Käse und eingelegtem Gemüse ging es zu Tisch. Gambero Rosso, Estragonespuma und Artischoke alla giudia: Sadlers Zubereitung des Gemüses entspringt einer alten römisch-jüdischen Tradition. Auch die handgemachte Pasta mit einem Ragù von kleinen Tintenfischen vermochte das Publikum – zugegen waren geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Handel – zu verzücken. Baldi: «Es sind die Werte der Küche Italiens: Familie, Gastfreundschaft, Kreativität, Qualität und Geselligkeit.»
Colaiannis Hauptgang: ein Duo vom Kalb mit Steinpilz und einer Kartoffelrose. Das Dessert: eine Hommage an die Amalfizitrone, ein Süsse-Säure-Spiel mit unterschiedlichen Texturen und Temperaturen. Und natürlich jene gute Stimmung, die so ein italienisches Dinner eben erzeugt. Oder in den Worten Baldis: «Es gibt ein schönes Sprichwort bei uns: Am Tisch wird man nicht alt.»
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