Service – 6. Rang: Natalie Schwarzer

3. Dezember 2018
Natalie Schwarzers Enthusiasmus für den Service und die Gastronomie ist gross. Nicht heute, aber irgendwann möchte sie einen eigenen Betrieb führen.
Geboren am: 26. März 1989
Restaurantleiterin,
Restaurant Sommerlust, Schaffhausen

 

«Die Schweizer können geniessen», sagt Natalie Schwarzer. Die meisten seien zudem sehr zufrieden, «und sie lassen sich gerne verwöhnen: So macht der Job wirklich Spass.» Dabei war es der Zufall, der die 29-Jährige aus Deutschland in die Schweiz geführt hat. Ähnlich ungeplant war auch ihr Weg in die Gastronomie – die gebürtige Polin war nämlich auf ein Studium eingeschient: Germanistik und Rhetorik. Nebenbei jobbte sie als Bedienung. «Irgendwann habe ich realisiert, dass mir das viel mehr Spass macht als die Vorlesungen.» Schwarzers Enthusiasmus für den Service ist gross: «Mir gefällt es, dass ich nie weiss, was der Tag bringen wird.» Zudem sei es ein Privileg, an Orten zu arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen. In der eigenen Freizeit zieht es sie oft in gute Restaurants. «Inzwischen kann ich da relaxed sitzen und geniessen: ganz ohne zu vergleichen», sagt sie und lacht. Gemeinsam mit ihrem Partner lieb-
äugelt sie mit einem eigenen Betrieb: «Aber das hat Zeit. Dafür braucht es Erfahrung, zudem möchten wir noch was sehen von der Welt.» 

Immer in meinem Kühlschrank sind

Milch, Äpfel und Eier.

NIE essen würde ich

Wenn es ums Essen geht, bin ich offen, ausser es geht um Innereien.

Das bin ich 

Typisch für mich ist meine offene Art/Persönlichkeit.

Mein grösstes Missgeschick

Am Buffet ist eine Rotweinflasche auf mich gekippt – und ich hatte eine weisse Bluse an. Zum Glück hatte ich eine Reservebluse dabei.

Mit diesem Menschen möchte ich mal einen Tag verbringen 

Schwierige Frage … Am liebsten verbringe ich aber Zeit mit der Familie. Ein Tag mit allen, allen Familienmitgliedern und Freunden wäre sehr schön.

Meine Stadt

Tübingen ist meine liebste Stadt. In Tübingen bin ich gross geworden und Tübingen ist meine Heimat.

Text: Regula Bättig