Nicht nur gut – auch sehr schön

15. Mai 2026

Erstaunlich, aber wahr: In der Schweiz hat der Anbau von Mandeln eine (kleine) Tradition. Die Steinfrucht birgt Potenzial – für Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus.

Die Mandel blüht als eine der Ersten im Frühling und wird auch in der Schweiz angebaut. Vereinzelt kommen hierzulande auch die knackigen, unreifen, grünen Mandeln auf die Teller – eine Spezialität, die vor allem aus dem orientalischen Raum bekannt ist.

In der Türkei tragen unreife Mandeln den Namen Çağla. Das Wort steht sinnbildlich für Frische, Jugend und Lebendigkeit – passend zu den jungen Früchten, die aussehen wie kleine, samtige Pfirsiche. Botanisch ist das kein Zufall: Die Mandel ist, wie auch der Pfirsich, eine Steinfrucht. Anders als beim Pfirsich essen wir von der reifen Mandel jedoch nicht das Fruchtfleisch, sondern den Kern im Inneren des verholzten Steins.

Wird die Mandel sehr früh geerntet, ist der Stein noch weich, fast gallertartig. Die gesamte Frucht präsentiert sich knackig, saftig und leicht säuerlich. Im Nahen Osten geniesst man sie roh, mit Salz bestreut oder mit Zitronensaft beträufelt; und auch süss-sauer eingelegt gehören grüne Mandeln hier zu den saisonalen Spezialitäten.

Gut möglich, dass bald auch grüne Mandeln aus der Schweiz auf die Teller finden; bereits mehrere Hundert Bäume wurden angebaut. Das mag erstaunen – tatsächlich jedoch hat der Mandelanbau hierzulande eine kleine Tradition. Besonders im Wallis zeugen Flurnamen (…)

Lesen Sie die vollständige Geschichte in unserer aktuellen Ausgabe marmite professional 01/2026.

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