Gäste als Werbeträger
Viele Restaurants setzen auf Gastro Merch. Was braucht es, damit nicht nur Essen, sondern auch T-Shirts und Sonnenbrillen zum Renner werden? Noah Kaiser von Vito weiss es.

Früher warben Restaurants mit Zündholzbriefchen. Heute geht die Gastrobranche einen Schritt weiter und produziert Merchandising-Artikel, die die Kunden kaufen. Das Basler Pizza-Unternehmen Vito hat den Merch-Dreh raus: Von Fanschals bis Luftmatratzen hat man schon alles gebrandet und ausverkauft. Marketingchef Noah Kaiser erklärt, was es zu beachten gilt.
1 – Grundvoraussetzungen
Der Merch muss ästhetisch ansprechend sein und als Gegenstand selbst funktionieren. Ideal ist zudem eine kreative Verknüpfung des Kernprodukts mit dem Merch, in unserem Fall also mit der Pizza. Wir machen zwei Sorten: klassischer Merch wie Caps und T-Shirts und limitierte Collector’s Items, für die wir mit anderen Brands oder Designern zusammenarbeiten, etwa eine Sonnenbrille mit Viu, einen Teppich mit Sula oder aktuell Keramikplatten mit der Basler Keramikerin Zoe Vai.
2 – Sinnvolle Produkte
T-Shirts hat mittlerweile jedes Restaurant. Es ist möglich, ein schönes Shirt zu kreieren. Aber Merch, der raussticht und kreativ ist? Das ist die Königsdisziplin. Passend finde ich (…)
Warum werden manche Restaurant-T-Shirts, Sonnenbrillen oder Badelatschen zu begehrten Sammlerstücken, während andere Ladenhüter bleiben? Lesen Sie die ganze Geschichte in der aktuellen Ausgabe von marmite professional 2/2026 und erfahren Sie, welche Erfolgsfaktoren hinter gelungenem Gastro-Merch stecken. Noah Kaiser von Vito verrät, worauf es dabei wirklich ankommt.
Text: Emil Bischofberger
Bilder: Eliano Davide, ZVG
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