Eine für alle, alle für eine!
Neun junge Köchinnen, ein grosses Ziel: Die Juniorinnen der Schweizer Koch–Nati kennen ihre Stärke(n).
Was zeichnet für Sie ein erfolgreiches Nati-Team aus?
Fabia Lardi (Restaurant Bo’s Co, Celerina): «Eine Kombination aus Motivation, Kreativität und Teamgeist. Es reicht nicht, ein Menü umsetzen zu können – das kann jede gute Köchin, die das trainiert hat. Vielmehr benötigt es den Willen, zu experimentieren, zu testen, jedes Detail zu verbessern. Wichtig sind auch Mitglieder mit verschiedenen Hintergründen: Vielfalt bringt neue Ideen und innovative Lösungen hervor. Zudem zählt der Zusammenhalt: Ein Team, das sich vertraut und gut kommuniziert, ist effektiver, stabiler und insgesamt stärker. Eine zentrale Rolle spielen überdies die Coaches, die uns technisch wie auch strategisch mit ihrer Erfahrung unterstützen. Und nicht zuletzt hilft uns der Mentalcoach, auch in stressigen Momenten den Fokus nicht zu verlieren. Am Ende ist ein starkes Team eines, das zusammen wächst, sich gegenseitig stärkt und ein gemeinsames Ziel verfolgt.»


Wie prägt es die Dynamik, dass alle im Team Frauen sind?
Yaëlle Brand (Schlossrestaurant Apro, Seedorf): «Zahlreiche Studien zeigen, dass Frauen oft über eine ausgeprägtere Empathie und über eine höhere emotionale Intelligenz verfügen als Männer. Wie sich das nun in einem gemischt-geschlechtlichen Team auswirkt, weiss ich nicht sicher – aber was ich mit Überzeugung sagen kann: Unser reines Frauenteam funktioniert aussergewöhnlich gut. Von Anfang an herrschte zwischen uns eine besondere Harmonie; wir verstanden uns, konnten offen über unsere Gedanken und Sorgen oder über Herausforderungen sprechen, wir begegneten uns mit Verständnis und Unterstützung. Die enge Verbundenheit im Team gehört für mich zu unseren grössten Stärken.»

Welche Fragen wir den restlichen Juniorinnen der Schweizer Kochnati gestellt haben? Lesen Sie die Antworten in der aktuellen Ausgabe von marmite professional – und erfahren Sie, wie die jungen Frauen den Zusammenhalt untereinander stärken, inwiefern sie von ihren verschiedenen beruflichen Hintergründen profitieren und welche Botschaft sie in die Branche tragen wollen.
Könnte dir auch gefallen
Systeme im Wandel
Nov. 2025
In der Spital- und Heimgastronomie verlangen sich verändernde Bedürfnisse nach anderen Ansätzen. Zwei Beispiele aus der Praxis zeigen, wie diese aussehen können.
Das Ding mit dem Twist
Okt. 2025
Bei der Mariage von Tradition und Moderne kann vieles schiefgehen. Fünf gelungene Beispiele – inklusive Tipps und Warnungen.
Von der Neugier zur Passion
Okt. 2025
Mit Sam Cooper reist für das Symposium von Soil to Soul ein Fermentationsguru nach Zürich. Seine erklärte Mission: das Thema für alle zugänglich machen.


Profis profitieren mit dem Kombiabonnement
Wir bieten Inhalt für alle. Bestellen Sie noch heute Ihr Jahresabonnement!
Jetzt bestellen