Wer nicht schult, verliert

3. September 2026

KI-Chatbots sind in vielen Gastrobetrieben angekommen. Doch zwischen erstem Ausprobieren und produktivem Einsatz liegt ein entscheidender Schritt: das Training.

Ein neues Messer schneidet nicht besser, nur weil es im Koffer liegt. Genauso ist es mit KI: Sie schafft erst einen Mehrwert, wenn die Menschen im Betrieb wissen, wie und wofür man sie richtig nutzt. Genau das wird in der Branche häufig übersehen: Viele Gastrobetriebe investieren in KI, vergessen aber einen wichtigen Schritt – die Schulung der Mitarbeitenden. Aktuelle Studien und Beratungsberichte zeigen nämlich: Rund 70 Prozent des Erfolgs bei der Einführung von KI hängen von Menschen und Prozessen ab, etwa 20 Prozent von Daten und Infrastruktur und nur etwa 10 Prozent vom KI-Algorithmus. Für Betriebsleiter, Küchenchefinnen und F & B-Manager heisst das: Nur wer ins Team investiert, stellt sicher, dass sich der Einsatz von KI wirklich auszahlt.

Potenzial ausloten

Damit dem so ist, muss klar sein, wofür KI eingesetzt werden soll und wie ihre Antworten einzuordnen sind. Einfach nur ausprobieren führt selten zu guten Ergebnissen. Erst wenn ein Betrieb weiss, welche Probleme gelöst werden sollen, wird KI im Alltag wirklich hilfreich. Bevor ein KI-Trainingsplan erstellt wird, braucht es deshalb (…)

Wie gelingt der Schritt vom Ausprobieren zum produktiven Einsatz? Geeignete Pilotfelder, typische Fehler und eine praktische Checkliste für das KI-Training im Betrieb finden Sie im aktuellen marmite professional 3/2026.

Text: Patrick Zbinden

Bilder: Magnific / mbh

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