«Man bleibt dran, bis die Arbeit getan ist»
Im deutschen Privatfernsehen etabliert sich die Zürcher Köchin Elif Oskan gerade als TV-Star. Das war zwar nicht geplant – kommt aber nicht von ungefähr.

Die Zürcher Unternehmerin und Küchenchefin Elif Oskan, Jahrgang 1989, ist längst nicht mehr nur als erfolgreiche Gastgeberin bekannt. Dank ihrer warmen Professionalität und ihres entwaffnenden Lachens ist die Gründerin des Zürcher Restaurants Gül seit mehreren Jahren ein gefragter Gast in Kulinarikformaten des deutschen Privatfernsehens.
Bevor es auf Einladung von V-Zug nach Mailand an den Salone del Mobile ging, verbrachte Oskan fast den ganzen April für einen Dreh in München. Während einerkurzen Drehpause konnten wir ihr ganz entspannt ein paar Fragen zu den Unterschieden zwischen dem Kochberuf im Restaurant und am TV Set stellen.
Wir erreichen Sie in München und möchten natürlich zunächst einmal gern wissen, was Sie genau produzieren.
Ich drehe derzeit in München für «The Taste» und freue mich sehr, erneut Teil der Jury sein zu dürfen.
Wobei haben wir Sie gerade gestört?
Beim Pausemachen. Heute Nachmittag habe ich frei, bei wunderschönem Frühlingswetter. Das ist einfach traumhaft! Nach unserem Gespräch werde ich noch einen Spaziergang über den Viktualienmarkt unternehmen.

TV-Produktionen sind aufwendig. Wie lange sind die Drehtage?
(lacht) Also, es ist ganz sicher kein Neun-bis fünf-Job. Es kommt ganz darauf an, ob im Studio oder draussen – aber eigentlich ist es ähnlich wie in der Küche: Man bleibt dran, bis die Arbeit getan ist.
Es ist bekannt, dass Dreharbeiten immer auch einiges an Wartezeit umfassen. Wie überbrücken Sie solche Stunden?
Ich empfinde das nicht als Belastung – in den Pausen höre ich Musik, singe oder tausche mich mit dem Team aus. Manchmal gehe ich spazieren, um einfach Zeit draussen zu geniessen und neue Energie zu tanken. Diese
kleinen Auszeiten schätze ich sehr.
Was vermissen Sie nach drei Wochen München am meisten?
Ganz klar (…)
Lesen Sie das ganze Interview im aktuellen marmite professional 2/2026.
Interview: Hans Georg Hildebrandt
Titelbild: Joyn/Benedikt Müller
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